Porträtiert werden:<br>Gisèle Prassinos, die als dichtendes Schulmädchen von den Surrealisten gefeiert und dann vergessen wurde; Leonor Fini, die Meisterin der Masken und Verkleidungen; Meret Oppenheim, die immer nur mit ihrer Pelztasse assoziiert wird; Joyce Mansour, deren erotische Texte noch zu entdecken sind; Dorothea Tanning und ihre Kleine Nachtmusik; Unica Zürn, die Berliner Anagrammdichterin und Zeichnerin; Toyen, die Gründerin der Prager Surrealistengruppe sowie Leonora Carrington mit ihrer Vorliebe für abgründigen Humor, Schaukelpferde und matriarchalische Mythen.<br>Dieser Portraitband leistet ein längst überfälliges Stück Aufarbeitung der weiblichen Seite des Surrealismus und fängt zugleich als lebendig und anschaulich geschriebenes Lesebuch einen großen Teil des Mythos ein, der sich um das Phänomen Surrealismus rankt.